• Nu S-Au Găsit Rezultate

Die Augen sind sehr empfindlieb gegen das Ta- geslicht, mehre Tage_ lang. ( n. etlichen St.) Unerträglichkeil des Li"chts; er kann nicht in's

Helle sehen - zugleith röthet sich das Au- genweifs.

Licht blendet die Augen.

\'Y enn er auf \-V eifses sieht, hlendet's ihn und die Augen tbränen.

tiO. \V enn er auf \'V eifses scharf siebt, oder aut Rotbes, oder in die Sonne, so erfolgen Stiebe von der Schläfe durch's Auge bis in den m- nern \Vinkel.

Die Augen thränen oft nnd drücken.

Trockenheits- Gefühl in den Augenlidern und Drücken.

Drückender Schmerz in den Augen, alle Morgen; auch Abends.

Schwären der Augen und Driicken drin, mit Zieh- Schmerz in den Kopf herauf.

()5. Entzündung und Röthe der Augen, mit ziehen- dem und drückendem Schmerze - dann lau- fen Thränen, welche bcifsen. (n. 7 Tagen.) In den Augen, ein Beifsen, mit Hitze darin.

Um die Augenlider, Hitze.

Die Augenlider brennen und sind :r.o trocken, Abends beim Lesen und früh.

Hitze in den Augen; er konnte nicht klar -sehen.

70. Hitze in den Augen uuc.l etwas Eiter in den Au- genwinkeln.

Die Augen sind '·oll Butter.

An den"'- impern häugt trockne Augcn-ButterfesL

Graphites. 155

Brausen im Kopfe, dann Platzen 1m Ohre und dann leichtes Gehör. (n. 3 Tagen.) Arges Brausen und Sausen in den Ohren. (n.

14 Tagen.)

7 5. ~ächtliches starkes Ohrenbrausen; dabei sind die Ohren zuweilen verstopft 1 ).

Erst Klingen, dann Sausen im linken Ohre. ( n.

2 St.)

Ein Zischen im Ohre, den ganzen Tag.

Sumsen vor den Ohren. (n. 6 Tagen.) Klopfen, wie Puls in den Ohren, besonders beim

Bücken und nach Tische. ( n. 6 Tagen.) SO. Bei jedem Aufstofsen fappt es im Ohre, als wenn

Luft in die Enstachs- Röhre dränge.

Empfindung ums linke Ohr, wie beengt. (n. 30 Stunden.)

Stechen im linken Ohre, Abends, nach dem Essen.

Reifsen im rechten Ohre.

Empfindlicher Druck- Schmerz 1m mnern Ohre - eine Art Ohrzwang.

85. Bei Bewegung des Kopfs, ein Knupsen im rech- ten Ohre. ( n. 3 Tagen.)

Beim Biicken, gluckst es im Ohre und de1· Kopf wird schwer, und Leim wieder Aufrichten und zurück Lehnen gluckst es wied('r, als fiele etwas ,·or und dann wieder zuriick.

Kuacken im Ohre Leim Essen, Abends.

Knacken im Ohre, wenn er die Kinnladen be- wegt, doch· nur früh Leim Liegen im Bette.

1) Zum \' oll10oude.

156 Graphites.

Jüclct'n im linhn Obre, Abends, eme viertel Stunde lang.

90. Jücken am Ohrläppchen und am Backen; nach dem Kratzen dringt Lymphe heraus, welche an den Stellen verhärtet.

Blutiger Ausflufs aus dem Ohre, 36 Stunden lang.

Erst, Nachmittags, Blot-Drang nach dem Kopfe mit Gesichts-HitH, dann, Ab end s I 0 V h r, Nasen b I u t e n.

Nasenbluten zwei Abende nach einander, mit Herzklopfen, Hitze und Uückenschmerz. ( n.

3 Tagen.)

Mehre Tage nach einander schnaubt er Blot ans.

95. Sie schnaubet blutigen Schleim aus. (n. 4 Tagen.) Nasenbloten. (auch n. 15 Tagen.)

Schmerz im Ionern der Nase; es setzen sich Grinder drin an. (böse Nase.)

Im linlccn Nasenloche, eine Ausschlags- Blüthe, welche erst jückt und dann brennt.

Allzn empfindlieber Geruch; sie kann keine Blu- men vertragen.

100. Geruch in der Nase wie von altem Schnupfen.

(Geruch (in der Nacht) wie von verbranntem Haar, mit Scbwefeldampl gemischt.)

An der Oberlippe, ein Fippero.

An der Oberlippe, eine Blase, schneidenden Schmerzes.

Auf der Oberlippe, etmge kleine, weifse Bük- lcclchen.

105. Eine Ausschlags- Blüthe auf der Oberlippe, welche erst jückt nnd dann brennt.

Graphites. 157 Ansschlag am 1\Inndwinkel.

Schorfiges, schmerzloses Geschwür an beiden 1\lnndwinkeln.

Die Unterlippe springt auf.

Trockne Lippen.

110. Ansschläge am Kinn und auf der Lippe.

Es ist ihm, beim Essen, als oh ihm die Kinn- hacken gelähmt wären und er sie nicht von einander bringen könnte vor Schmerz in den Kaumuskeln.

Zieh- Schmerz im linken Oberkiefer. ( n. 24 Tagen.)

Drüsen- Geschwulst unterm Kinne.

Die Unterkiefer-Driisen schwellen an, machen den Hals steif und schmerzen beim Befühlen.

115. Die Drüsen an der Seite des Halses herab nach der Achsel zu sind geschwollen und schmer·

zen beim seitwärts Biegen des Halses und heim drauf Liegen, wie spannend nod steif.

Drückender Schmerz in den Unterkiefer· Drüsen.

"\Yeh der rechten Backzähne beim festen Zn- sammenbeifsen.

Drückender Schmerz in den Kiefern und in al- len Zähnen, Nachts, zwei Stunden lang, wel- cher sich am Tage beim Kauen und Beifsen erneuert.

Zahnweh, bei Berührung sich verschlimmernd - ein sehr schmerzhaftes Drücken.

120. Zahnfleisch- Geschwulst an den Zähnen des Oberkiefers; schon beim Betasten des Bak- kens schmerzt es an der Stelle wie wund und zugleich schmerzt der dazu gehörige Back-

158

Graphites.

zabn, als wcnn eine Backen- Geschwulst <'nt- stehen wollte.

Die Zähne schmerzen vorziiglich Abends nml die Nacht, wobei sogar der Gaumen wie wund schmerzt, mit Hitze im Gesiebte und Geschwulst des Backens.

'\Ynnd-Schmerz der Zähne beim Essen, wel- cher sieb nach beendigtem Essen noch ver- stärkt.

Das Zahnfleisch schmerzt mit 'Ynndheits-Ge- fiihl im Gaumen und \Yasser-Auslaufen aus dem l\lunde.

Das Zahnfleisch an der innern (hintern) Seite der Zähne schmerzt wie wund, wie nach heifsem Essen. ( n. tO Tagen.) 12.'i. Das hintere Zahnfleisch der obern Schnei<le-

ziihn<', schmerzt bei Berührung mit der Znng«', wie wund.

Das Zahnfleisch blutet leicht heim H.eiben.

Jücken (Fressen) im Zahnfleische.

Das Zahnfleisch schmerzt wie geschwürig.

Zahnweh, wie Kri<'Leln, und wenn sie kaltes

\Yasser drauf nimmt, so sticbt's im Zahne.

( n. 6 Tagen.)

130. Zahnschmerz, ein Stechen, (n. 6 Tagen.) In einem linken, ober Backzahne, brennende

Stiebe, nach Tische.

Stnmpf stechende Zocke im Zahne.

Dumpfe zuckende Stiche im hohlen Backzahne, beim Geben im Freien. ( n. 4 ~-)

Ziehender Zahnschmrrz.

135. Zieheoder Schmerz im hohlen Zahne.

Graphites. 159 Ziehender Schmerz in den Backzähnen, Leim

Gehen im 'Yinde. (n. 4 St.)

Eine Art Heifsen in allen Zähnen, was durch

\Yärme sich verschlimmert nml Leim Nie- derlegen ins Bett sich wieder erneuert, und so die Ruhe vor :\litternacht raubt.

Zahnschml'rz, eine Art Brennen, wie von Lok- kerbeit der Zähne, bald in diesem, bald in jenem Zahne, meist die Nacht im Bette, auch wohl Abends, beim zurückgelehnten Sitzen, mit Speichelllufs im Monde; Leim Kauen schmerzen sie noch mehr.

Die untern Zähne schmen:en Leim Kauen, wie locker.

t40. Fauler Geruch ans dem Monde und Zahnfleische.

Urinartiger Geruch und" Hauch aus dem l\londe und durch die l'lase.

(Nach Tische) die Zunge und der Hals sind wie raub, roh und kratzig, die Zongenwän:- chen wie allzu empfindlich und als wenn sie sich an den Zähnen rieben.

Im Halse, ein kratziges Gefiihl. (n. 2~ St.) Hanhbeit und kralzendes 'Ynndsevn im Halsr.

145. llnerlräglicbes Kratzen und Scharren im Halse.

( n. 8 Tagen.)

Friih, heim Erwachen, salzig brennender Schleim im l\lunde.

Von Sprechen, Trockenbrit am Gaumen, mit Schleim- RabL:sen. ( n. 3 Tagen.)

Tief im Halse, viel Schleim.

Yiel Schlrim im Hachrn, mrhre Tage iihrr, drn er dnrch Hahksen fortschaffen matfs.

160 Gr:~phites.

150. Tief im Halse, wie ein fest sitzender Schleim oder wie ein Gewächs dasclbst, wo, wenn er etwas Kleines (ein Kriimchen) zu schlu~­

~en versucht, es an dieser Stelle stecken bleibt.

Beim Schluchn, Gefühl, als wäre im Halse ein Knoll und vorzUglieh beim leer Schluc~cn,

eine zusammenziehend wnrgende Empfindung im Schlunde bis zum Kehlkopfe.

Ein Driic~en in der Gegend des Halsgriibchens, als wenn er zu satt wäre, oder wie vom V er- sc.:blucken eines allzu grofsen Bissens.

Krampf im Halse, mit Ucbelkeit. (n. 3 Tagen.) Im Halse steter Krampf, der ihn zum 'Vurgen nüthigt, als wenn die genosse- nen Speisen gar nicht hinunter wollten. (n.

24 St.)

155. Im Halse, Gefühl, als wenn er zugenähet wäre, mit stetem Kratzen darin.

Schmerz im Halse, wie Kneipen. (n. 5 Tagen.) Rechts, tief im Halse, ein Punkt, worin schnell zockende Stiche entstehen, blofs bei Bewe- gung des Halses, beim Sprechen, heim Bl\k- ken und wieder Aufrichten, aber nicht beim Schlingen.

V\"asser-Anslanfen ans dem l\lnnde, der Gau- men wie wund, das Zahnfleisch schmt>rzhaft, die Oberlippe geschwollen und eine schmerz- hafte Blütbe daran.

Viel Speichel-Spnc~en. ( n. 2 Tagen.)

160. Früh läuft ihm beim Bücken der Speichel ans dem Munde.

Zunge

Graphites. 161

Zunge sehr belegt, mit bilterlichem Geschmacke im l\1 unde. ( n. 48 St.)

Bittrer Geschmack auf der Zunge und dennoch saures Aufstofsen.

1\"achmillags, bitterlieber ~I und- Geschmack. ( n.

7 Tagen.)

Früh, nach Trinken, oder gleich nach dem Es- sen kommt ihr grünes, bitteres "\Vasser m den Mund, vier Tage nach einan!ler.

165. Säure im ;\lunde, nach dem Friihsliick.

Oft, besonders nach Essen und Trinken, saurer Geschmack.

Bei saurem Geschmacke im l\lunde, kein Appe- tit zum Trinken.

Säure im ;\lagen und Heifshunger.

1\"ach Tische, Schlucksen, mit dämischem Kopfe oder Schläfrigkeit.

170. Schlucksen nach jedem Essen, es sei warm oder kalt.

Schlucksen, Abends, eine Stunde lang. (n. 4 Tagen.)

Immerwährendes Aufslofs~n, Uebelkeit den gan- zen Tag und gar L:cin Appetit. (sogleich.) Viel Aufstofsen nach dem Geschmacke des Ge-

nossenen. (n. 4 Tagen.)

Bei ziemlichem Appetite, arge Uebelkeit, auch nüchtern und vor, bei und nach dem Essen, dann Erbrechen von \ Vasser (nicht der Spei- sen), mit vieler Speichel-Absonderung. (n.

etlichen Tagrn.)

175. Ileifshunger und nach dem Essen drauf, Uebel- keit und Schwindel. ( n. 3 Tagen.)

II. 11

16:! Gr:~phites.

Ucbclkrlt: mehre Stunden lang. (sogleich.) Früh, viel Schleim- Auswiirgrn, bei übrigens gu-

tem Appetite und Stuhlgange. (n. 11 Tagen.) Uebclkeit und Erbrechen den ganzen Tag, mit

LeiLkneipen, ohne Durchfall.

Uebclkeit, Erbrechen und LeiLkneipen, zwei Tage nach einander. (n. einigen St.)

180. Ohnmachtartige Uebelkeit, wie ans dem linken Hypochonder.

Sie bricht das l\littags- Essen soglrich wieder ans, ohne UcLelkcit, wobei sie ein krankes Gefühl in der Herzgmbe bat. (n. 10 Ta~en.)

1\Jittags, Uebclkeit, mit Ekel vor llindDcisch- Briibe - mehre Tage nach einander.

Fleisch und Fisch widerstehen ihr.

Sufsigkeiten sind ihr widrig und ekelhaft.

185. Geföhl von Lätschigkeit im l\Iagen und )Jagcn- V erdorbenheit bei doch gutem Appetite.

Früh, ungewöhnlicher Durst, mehre Tage nach einander.

Nach dem Essen, viel Durst. (n. 13 Tagen.) Yicl Begierde zum Bier- Trinken, um eine in-

nere Kühlung zu erlangen, ohne eigentlichen DursL

(Beim Essen, Schweifs.)

190. Bei und nach dem Essen, drilchoder Kopf- schmerz. (n. 24 St.)

Nach dem Mittags- Essen, Schläfrigkeit.

1\'ach Tische, Müdigkeit und Einschlafen.

( ~ach dem Frühstück, Kälte und Schauder dnrch den ganzen Kiirper.)

Nach Tische, ranziges SoodLrennen.

Gr.1phites.

163

f95. Bald oacb dem Essen, Brennen im 1\lagen, Schwere im Körper und l\lifsmotb. ( n. 6 Tagen.)

Brennen im Magen, niicbtern und vor Tische, was ihn zum Essen zwingt.

Gleich nach dem Essen, Leibweb.

Nach dem Essen, grofse Steifheit, Drücken und Stechen im bösen Fofse. (n. 5 Tagen.) Nach dem Mittags- Essen, Schauder am rechten

Beine.

200. 'Y rnn sie etwas ifst, treibt"s ihr den Leib auf.

Eine Stunde nach dem Essen tritt die Vollheit im Unterleibe ein, als hätte er zuviel geges5cn.

1\"acb dem Essen, Driicken im Schlunde bis zum Nabel, wie Magenkrampf. (n. 24 Tagen.) Zusammenzieh-Schmerz im Magen. (n. 6 Tagen.) Schmerz im Magen; mit Beklommenheit nnd

Angst.

205. Oefters, Stiebe im l\lagen nnd im Bauche.

Stechen im linken Hypochonder, bei Körper- Bewegung.

Im rechten Hypochonder, nach dem Rücken zu, Schmerz wie Milz- Stechen.

Im Magen, ein Gäbren und drauf Blähungs-Ab- gang; dann abwechselnd im Kiirper ein dum- pfes Ziehen, Drücken und Stechen; drauf Müdigkeit in den Augen.

Ein Greifen im Magen und wie übel dabei; sie mofste immer spncken, fast wie \Yürmerbe- se•gen.

210. Greifen im Bauche, bei Robe und Bewegung, ruckweise; dabei viel Durst, ohne Efslost.

11 *

16-J

Graphites.

Pochl'n unter c:len kurzen Rihhen, in c:ler Nacht, beim Erwachen.

\Viihlender Schml'rz im Unterleibe.

Kneipen im Banchl', vorziiglich in der Gegend des Blinddarms. (sogleich.)

(Krampfhafte, nächtliche Kolik: ungeheurer Klamm- Schmerz aller Gedärme, gleir.h un- erträglich bei Ruhe und Bewegung, ohne dafs sieb etwas im Bauche regt und ohne Spur von Blähungen; dabei zngleich mangelnde llarn- Absondernng.)

215. Nachts, ziehender Leibschmerz; es treibt sie zn Stnhle, doch ohne Durchfall. ( n. 6 St.) Eine zuckende Empfindung im Bauche. (n. t St.) Zucken in der Bauchscite.

Brennen in (an) der linken Bauchseite.

Leibweh: Brennen und Schneiden.

220. Beim Gehen im Freien, Leibschneiden.

F riih, Leibschneiden, mit mehrmaligem, doch nicht durchfälligem Stuhlgange. (n. 3 Tagen.)

\\' ehthun im Bauche, was durch Aufdriicken verschwindet.

Schmerz rechts im Unterhanche, bei jedem Tritte und jedem Athemznge heftiger.

Gespannter Unterleib. (n. 6 Tagen.) 225. Gespannter Unterleib, bei durchfälligem Stuhl-

gange. ( n. 6 Tagen.)

Der Unterl('ib ist voll und scl1wer. (n. 3 Tagen.) Nach d!'m Essen, anfgetriebner Unterleib, wel-

ch!'r heim Anfdriicken empfindlich schmerzt.

Starkes Aufblähen des Unterleibes, wobei der Kopf dumm und schwer ist.

Graphites.

165

Schmerzhaftes Drängen plötzlich entstehender Blähungen nach dem Bauebringe zu. ( n. 3 Stunden.)

230. Y ollbeit und Härte des Unterbauchs, mit Gc- fiibl wie von versetzten Blähungen, besonders A:..ends und Nachts. ( n. 12 St.)

Der Bauch ist dick von angehäuften und ver- stopften Blähungen; sie darf um die Hypo- chondern sich nicht fest anziehen. (n. 4 Tagen.) Blähungs-Versetzung im Unterbauche, mit Knur-

ren, besonders in der Unterbauch-Seite. (n.

2 St.)

Nach Blähungs-Abgang, Bauchweh.

Yor Abgang einer Blähung, jedesmal L e i bk n e i p e n. ( n. 48 St.)

235. Früh, im Bette und einige Zeit nach dem Auf- stehen, Knurren im Unterleibe.

(Ein Gluckern in der rechten Bauchseite bis ins Bein herab, wie von sanft herabfallenden Tropfen.)

(Murksen im Unterleibe, wie Frösche.) Nach Trinken, Kollern im Bauche.

Beim l\lillags-Essen, Kollern im Bauche.

240. Es ist ihm immer so kollerig im Bauche, als wolle Durlhfall kommen.

Die linken Schoofs- Drüsen schmerzen wie ge- schwollen.

Die linken Leisten- Drüsen deuchten wie ge- schwollen, am Gehen Lindernd; er kann nicht gehörig ausschreiten; dennoch sind sie nicht geschwollen, und schmerzen Leim Anfühlen nicht.

L6G Graphites.

(Stiebe un ScLoofsc.)

Stiche im Mastdarme. ( n. 2 St.)

245. Starlees Stechen am Mastdarme und etwas Blut- abgang.

Jückcn· im Mastdarme und Abgang von l\Jaden- würmcrn.

Jücken am After. (n. 2 St.)

Am After, schründender Schmerz, WIC wund, beim ALwischen.

Am After, starke Anschwellung der Adern.

250. Der Umfang des Afters selbst ist geschwollen.

Der After ist wie geschwollen und doch ohne Schmerz.

Schneiden im After (l\lastdarme1), früh im Bette.

Ein dünner Strang, wie eine angeschwollene Ader, crstreckt sich nach den Hinterhacken zu, onscLmerzbaft heim Befühlen.

Heftiges Drängen nach dem Mastdarme und After, wie bei Hämorrhoiden. ( n. 24 St.) 255. Reiz zum Stuhlgange, ohne ihn zu bedürfen.

(n. 4 Tagen.)

Zwängen heim zu Stuhle Gehen. (n. 24 St.)

\"icl Neigung zum Stuhlgange, welcher, obgleich nicht hart, doch viel Anstrengung zur Aus- leerung bedurfte, wegen gänzlicher Unthätig- keit des Mastdarms. ( n. 12 Tagen.) Beim Stuhlgange, Blut. (n. einigen St.) Nach Aufhören der Regel, täglich beim Stuhl-

gange etwas Blut, mit schründendem Schmerze im Mastdarme, sieben Tage lang. (n. 42 Tgn.) 2.60. Abgang vielen weifscn Schleims mit dem Stuhl-

gange.

,J

Graphite!.

167

( Stut.l dunkelfarbig, halb unverdaut, von uner- träglichem Geruche.)

Stuhl, knotig. ( n. 2 Tagen.)

Stuhl, knotig, mit Schleimfaden verbunden; auch nach dem Stuhlgange noch Schleim am After.

Durchfall, fast ohne Bauchweh, zwanzig Stun- den lang; drauf grofse Mauigkeit von kur- zer Dauer.

265. l\lehrmal des Tages Stuhlgang, mehre Tage, der erste sehr hart und zu dick geformt, die andern weich.

Die ersten fünfTage täglich dreimal Stuhl, dann einige Tage zweimal, die letzten nur einmal.

l\lacbt mit der Zeit festeren Stuhlgang, wenn er gewöhnlieb durchfällig war.

Bringt mit der Zeit tiiglicben Stuhlgang zuwege, wenn vorher Leibverstopfung gewöhnlieb war.

Schneiden im Unterleibe, die Nacht, und ängst- liches Drängen und Drücken auf den Urin;

sie mufste oft dazu aufstehen - es ging we- nig und mit schneidendem Schmerze ab, zwe1 Tage lang.

270. F rüb, im Bette, schmerzhaftes Drängen znm Harnen, und es gingen dennoch, unter Schnei- den in der Harnrühre, nur wenige Tropfen ab. ( n. 5 Tagen.) ,

Beim Harnen, Schmerz im Steifsbeine.

Harnstrahl ganz dünn, als wäre die Harnrühre zu enge.

Sie mufs sehr oft harnen.

Schneller Drang zum Harnen und doch wcnrg Urin.

168 Graphites.

275. Ganz in der Frühe treibt's zum Urine.

Oefteri'S Harnen. ( n. 48 St.) Harndrang, l'iarhts.

Unwillkürliches Harnen.

Ein !deiner Stich Leim Harnen ganz dunkeln, braunen Urins.

280. (ßrtnnen in dl'r Harnröhre, aufser dem Harnen.) Beim HMnl'n, ein Kitzel in der Harnröhre. (n.

2 Tagen.)

(Urin \'On sehr scharfem Geruche, wie säuerlich.) Dunkelfarbiger Harn, welcher in zwei Stunden

l'inen rötl.lichen Satz fallen läfsL

Der Urin .... ird nach zwei Stunden sehr trübe, mit röthlichrm Satze; Leim Lassen Lifs der Urin in der Harnröhre.

285. D I' r Urin t rü L t sich und setzt einen weifsen Salz ab.

''" olallüstiger Reiz in den Geschlechtstheilen.

Schwere im Mittelfleische, spannender Schmerz in der Ruthe, ohne Enktion, äufserst üppige Gedanken, die ihn quält>n, dafs er befürch- tet, wahnsinnig zu werden; er läuft rastlos umher.

Ruthe- Steifheit, ohne üppige Gedanken.

Starke H uthe- Steilheit. ( n. 48 St.) 290. Bei Erektion, Glucksen in der Hutbe.

Spannung in den Zengongstheilen und unange- nehmes Gcfiihl daran, Leim Gehen, und der geringsten Berührung \'On Kleidern. ( n. eini- gen St.)

Die ersten (sieben) Tage, fast alle Nächte Sa- men- Ergufs.

Graphites. 169 Pollutionen, fast alle Nächte.

Die Pollutionen schienen aufzuhören. ( n. 20 Tagen.)

295. Sein sonst sehr, und fast übertrieben reger Ge- schlechtstrieb schwieg sogleich, auf viele Tage, g;inzlich.

Die Y orhaut geschwillt zu einer grofsen "\'Yas- serblase, ohne Schmerz.

Geschwulst im Hodensacke. (in der Scheiden- haut des Hodens? 'Vasserbruch?)

Jücken am Hodensaclce.

Der rechte Hode scheint geschwollen.

300. Die Ei~:hel wird mit dickem Schleime belegt, wenn er ihn auch alle zwei, drei Tage ab- wäscht.

Zieh- Schmerz in der Eichel.

Beim Monatlichen, Heiserkeit, arger Schnupfen und Sclmupfen-Fieber. (n. 20 Tagen.) Beim Monatlichen, trockner Husten und starke

Schweifse. (n. 17 Tagen.)

(Beim Monatlichen, Schmerz in den Ader-Krö- pfen.) (\'Yeh-Adern.)

305. Beim Monatlichen, starker Kopfschmerz, beson- ders Abends.

Beim :\lonatlichen, Fufs·Geschwulst und schmerz- lose Backen- Geschwulst. ( n. 7 Tagen.) Frost heim Monatlichen.

Gleich nach dem l\lonatlichen, Frost und Leib- schneiden und Durchfall darauf.

Beim Monatlichen, Leibschmerz, Drängen und Pressen, wie \Yehen, H.ückenschmerz, mit Kitzel anfangender, ängstlicher Kreuzschmerz,

l'iO Graphites.

mit a•·gem Aufstofsen und herauf tuckendem, stechenden! Zahnweh.

310. Monatliches will Anfangs nicht recht zum Vor- scheine kommen.

Unterdriickung der Monatreinigung, unterSchwere der Arme und Beine.

Das .l\lonatliche kommt 11 TaKe zu spät.

Das Monatliebe kommt 7 Tage zu spät. (n. 29 Tagen.)

Schmerzhaftes Pressen nach den Gcburtstbeilen.

(n. 8 Tagen.)

315. Zuweilen ein Dr;inger. nach den Geburtsthcilen zu, beim Stehen.

'\V cifsOufs. ( n. 3 Tagen.)

Starker 'Y eifsllufs; der Schleim ist ganz wcifs.

( n. 7 Tagen.)

Dünnflüssiger \'V cifsllufs bei aufgespanntem Un- terleibe. ( n. 8 Tagen.)

'VeifsOofs- Abgang wohl 2 Lotb in Tag und Nacht, acht Tage lang, vorzüglich früh, nach dem Aufstehen aus dem Bette.

320. Ein Beifsen in der l\lutterscheide.

An der innern Schamlefze, ein unscbmerzbaftes Blütbchen.

.. * ..

Niefsen und doch sehr trockne Nase.

Zusammenziehende und ~tückende Empfindung in der Nasenbühle, wie bei Katarrh.

Vielmaliges Niefsen und (kurz dauernder) Fliefs- scbnupfen. ( n. 3 St.)

325. Nicfsen und anhaltender Fliefs- Schnupfen ( n.

10 Tagen), der seit Jahren nicht zum Aus-

Graphites. 171

bruche gekommen, und zwar sehr oft, aber nur etwa eine Stunde üb~r sich gezeigt hatte.

Arger Stock- Schnupfen, mit Kopf·

schmerz und grofser Uebelkeit, ohne Erbrechen; er mufste sich legen. (n.

48 St.)

Schnupfen. (n. 4, 5 Tagen.)

Starker Schnupfen. (n. 8 St. und die er·

stcn Tage.)

Starker Schnupfen, der seit Jahren nicht erschie·

nen war, Lricht aus.

330. Beim Fliefs-Schnupfen, Nasen-Bluten. (n. 11 Tagen.)

Schnupfen mit Kopfschmerz und Abwechsclung von :Frost und Hitze.

Fliefs- Schnupfen mit KoiJfschmerz, Frösteln und innerer, trockner Hitze, mit Durst. (n. 48 St.) Flicfs- Sclmupfcn, öfteres 1\iefsen und Katarrh, mit drückendem Schmerze in einer Unter- kiefer-Drüse; die Luft war ihm an den ent- bliifsten Theilen empfindlich, als könne er sich da leicht verkälten. ( n. 2 St.)

Er ist alle Abende heisch.

335. Brennen im Schlunde, als ob im Halse alles wund wäre - sie konnte nicht laut sprechen.

Rauher Hals. (n. 6 Tagen.)

Schmerz in der Brust, wie rohes Fleisch.

Brust und Luftröhre raub und belegt, katarrha- lisch ( n. 3 Tagen.)

Empfindung im Halse, als wenn ein Schnupfen und Katarrh im Anzuge wäre.

34Q. Kratzen im Halse, was zum troclmcn Husten reizt.

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